Protokoll

Hier protokolliere ich den Fortgang der Blog-Geschichte und wie allfällige Kommentare bei mir ankommen   –   zum Buch

zur Projekt-Geschichte gibt es ganz unten ein paar Anmerkungen.


upside down:

24. 2.2018  ich habe jetzt schon ziemlich lange an meiner Theorie geschrieben und mich dabei wieder mit meiner Kybernetik befasst. Das heisst ich habe dieses Projekt entsprechendend ausgeweitet, indem ich es als neue Orientierung auffasse, durch  welche mir meine alten Texte problematische werden. Deshalb habe ich mein Computerbuch von 1992 wieder hervorgenommen. Ein wichtiges Thema darin ist die Digitalisierung, die damals aber nicht so bezeichnet wurde. Und was heute mit Digitalisierung bezeichnet wird, war vor dem WWW noch gar nicht denkbar.
Jetzt erweitere ich diesen Blog um eine erneute Beobachtung des Computers, was aber im eigentlichen Buch ohnehin Thema wäre. Es geht also vor allem darum, die „Digitalisierung“ sofort festzuhalten, statt zu warten bis sie ohnehin Thema würde.
Ein Anlass dafür war eine ausufernde Facebook-Diskussion, in deren Folge ich auch den Aufsatz von D. Baecker exemplarisch dafür sehe, dass „Digitalisierung“  eine unverstandene Kulturtechnik beschreibt, die eine Verlängerung der begrifflich unsinnigen Konzeption „Sprache, Schrift, Buchdruck“ darstellt.

31.12.2016 Ich habe jetzt (schon wieder) ein neues Vorwort geschrieben. Wie unten bereits geschrieben, speichere ich die Versionen nicht mehr. Es gibt jetzt nur noch den Stand der Dinge (und natürlich die ursprüngliche Version , die ich online belassen werde). Mir wichtige Änderungen werde ich weiterhin hier protokollieren.
Ich habe jetzt versucht, Vorwort und Einleitung besser zu trennen, aber irgendwie gelingt es mir nicht recht, nicht schon im Vorwort die wesentliche inhaltliche Bestimmung zu thematisieren. Eigentlich s/wollte ich dort nur den Entstehungskontext „Blog-Experiment“ bezeichnen, …

26.12.2016 Ich habe nochmals eine neue Version gestartet, die jetzt mit einem Prolog beginnt.

12.10.2016 Ich habe im Autopoietischen Kreis über dieses Text-Projekt gesprochen. Wie nicht anders erwartet, bin ich kaum über den Einstieg hinausgekommen. Text als Artefakt zu sehen, war für viele Teilnehmer sehr schwierig, für einige sogar total unsinnig. Was sagt mir das? hmmm.. eben nichts Neues.

10.10.2016 Ich habe jetzt das Vorwort wieder überschrieben. Die Zwischenversionen sind deshalb nicht mehr sichtbar.

 7.10.2016 Ich werde jetzt die Arbeit nochmals neu starten, Der Gesichtspunkt der Tätigkeit ist mir jetzt wichtiger geworden und auch zum Materialismus habe ich etwas mehr Klarheit gefunden.
Nach wie vor weiss ich noch nicht, wie ich mit dem Blog praktisch verfahren soll, es wird sich geben.

16. 8.2016 Ich habe einen Vortrag im Autopoietischen Kreis angekündigt

10. 7.2016 Ich habe die Einleitung nochmals überarbeitet und den Blog entsprechend nachgeführt, was aber im Blog nicht als Versionen sichtbar wird. Im Blog steht jetzt einfach die neuste Variante.

9. 7.2016 Ich habe aufgrund eines aktuellen Blogkommentars – mein Text wurde als geisteswissenschaftliche Parodie bezeichnet – gemerkt, dass der Text perspektivisch als geisteswissenschaftlich gelesen werden kann. Obwohl – oder gerade weil – ich in der Einleitung schreiben, dass ich keinem Genre folge. Aber ich muss wohl eine deutlichere Abgrenzung vorlegen.
Jetzt verändere ich den bereitsgeschriebenen Text und bin damit wieder in der Blog-Problematik. Ich weiss nicht, ob und wie ich es durchhalte, aber aktuell habe ich beschlossen, jeweils auch den Blog-Text zu verändern, wenn ich den „Buch“-Text verändere. Vielleicht mache ich dann anmerkungen in einem Kommentar, mal sehen ..

4. 7.2016 Ich habe jetzt ein neues Vorwort geschrieben. Die alten Vorwörter werde ich in den Buchtext einbauen, vorab in die Einleitung. Im neuen Vorwort schreibe ich über den Entstehungszusammenhang des Buches im Blog und damit verbunden, darüber, inwiefern das ein Buch ist.

26. 6.2016  Der letzte Eintrag ist ein Jahr alt !!

Ich habe mich in diesem Jahr wieder mehr mit anderen Texten (vor allem mit meinen Geld-Buch) befasst. Jetzt wende ich mich wieder diesen Texten zu, um auch diese Texte in eine Buchform zu bringen.
Wie ich anfänglich festgehalten habe, verstehe ich das Bloggen hier als Experiment. Aktuell schreibe ich jenseits dieses Blogs an einem Text, in welchem ich die Blog-Beiträge verwende, aber umschreibe und neu ordne. Ich weiss noch nicht, ob ich den Blog selbst auch korrigiere, vor allem weiss ich auch noch nicht, wie ich das sinnvoll tun könnte.
Die bereits vorhandenen Vorwörter scheinen mir jetzt keine Vorwörter im Sinne der Konvention zu sein, sondern verschiedene Aspekte der Einleitung, die ich dort einfügen muss.
Aktuell neigen ich dazu, den Blog stehen zu lassen und einfach alle Beiträge nochmals in ihrer neuen Form neu einzufügen.

17. 6.2015  Ich habe das Vorwärtsschreiben etwas unterbrochen, weil in den nebenher laufenden Diskussionen zum Texteditor auch der Textbegriff wieder problematisiert wurde.
Im Digitalisierungsdiskurs werden Text und Computer als materielle Entitäten einfach ausgeblendet und wie in der sogenannten Technikkritik nur vermeintliche Folgen der Technik thematisiert. Dabei wird mit der Technik zusammen immer auch ausgeblendet, wer welche Technik einsetzt. Die Technik wird als autonomes Wesen suggeriert, das sich selbst verwendet.
Unter Technikern im engeren Sinne, also beispielsweise unter Informatikern und anderen Ingenieuren wird die Technik insofern auch ausgeblendet, als sie für selbstverständlich genommen wird. In ihren Augen spricht die Technik für sich selbst – obwohl Technik ja nicht spricht. Und wenn sie doch etwas über Technik sagen, sprechen sie normalerweise nicht als Techniker, sondern im Commonsense, aktuell in jenem des Digitalisierungsdiskurses, weil die KI-Geschichte schon etwas veraltet scheint.
Die Software-Geschichte ist immer noch sehr schwach entwickelt, was wohl vor allem damit zusammenhängt, dass der Ausdruck „Software“ eine Leerstelle bezeichnet, etwa als Menge der Computerprogramme, wenn unklar bleibt, was ein Programm sein soll.

13. 5.2015  Ich habe – wieder gegen die Idee eines Blogs – den Beitrag Das Sprachspiel durch den Beitrag Schreiben als Spiel  ersetzt. Anhand der Kommentare von moveonline ist mir bewusst geworden, dass der Ausdruck „Sprachspiel“ kompliziert besetzt ist, so dass ich ihn besser wegelasse (was ja in diesem Abschnitt explizit begründet ist). Dabei ergibt sich aber wieder eine grössere Textumstellung. Ich behalte den alten Text und seine Kommentare sozusagen als überholte Version (was ja in Wikis üblich ist).

Die ausführlichere Begründung steht in den Kommentaren der ersetzten Seite

10. 5.2015  Das Vorwärtsschreiebn hat so eine Eigendynamik, die den Gegenstand ausweitet und verschiebt. Hypertext ufert jetzt gerade etwas aus. Beim Abschnitt Sprachspiel habe ich nachträglich noch einen Absatz eigefügt, der dieses Ausufern in andere Inhalte dokumentiert.

28. 4.2015  Die erste Fassung von Text als Gerät (Hypertext 1. Teil) habe ich ziemlich starkt überarbeitet, was in Bezug auf ein Buchtext nicht so ungewöhnlich ist, aber natürlich die Blog-Idee etwas sprengt. Ich versuche hier einfach vorwärts zu schreiben und dabei entstehende Unstimmigkeiten in Kauf zu nehmen. In diesem Fall habe ich mir aber das Weiterschreiben so sehr erschwert, dass ich von der Regel abgewichen bin.
Das hat wohl auch damit zu tun, dass das Kapitel „Hypertext“ etwas anspruchsvoller ist. Mir ist schon öfter aufgefallen, dass evolutionäre Geschichten am Anfang einfach sind, weil sie noch unentwickelte Verhältnisse beschreiben, dann aber zunehmend komplizierter werden. Das ist vielleicht auch eine Beschränkung meinerseits, die es mir nicht mehr erlaubt, ganz unbedarft vorwärts zu schreiben.
Mal sehen, das ist ja auch Bestandteil des Experimentes.

11. 4.2015 Durch das unstrukturierte Vorwärtsschreiben komme ich dann und wann an einen Punkt, wo mir unklar oder beliebig scheint, wo ich weitermache. Es gibt verschiendene Erzählstränge und auch verschieden abstrakte Ebenen. „moveonline“ hat im Kommentar schon früher vorgeschlagen, dass ich zwei Spalten verwenden könnte, um etwas gar theoretische Erwägungen vom Text zu trennen.
Aktuell (das heisst als Fortsetzung von Textkorrekturen (Automatisierung 3. Teil), was ja auch einfach aufhört) merke ich gerade wieder, dass ich die Handwerk-Automatisierungsgeschichte nicht als Theorie zur Schreibgeschichte begreife, sondern als eine Art andere Erzählweise, die ich ich relativ unbewusst vermenge. Ich schreibe deshalb mitten im Text relativ unvermittelt über die Automatisierung. Ich nehme an, dass ich das später irgendwie bereinigen kann und lasse mich in einer Art intuitivem Schreiben einfach treiben. Ich finde dabei auch erstaunlich, wie ich als Leser gedanklich grosse Sprünge einfach mitmachen kann.
Als systematischerer „Plot“ könnte ich mir denken, vorab (oder nicht vorab?) als eine Art Frame ein eigenens Kapitel über die Automatisierung zu schreiben, das logischerweise keine Theorie zum Schreiben wäre.

29. 3.2015 Ich will auch meine Probleme etwas protokollieren. Die ich-Form steht oft sehr quer zum Commonsense, aktuell erlebe ich das beim Versuch über die Ent-/Differenzierung des Handwerkes zu schreiben, die ich mir – weil ich so gewöhnt wurde – als historischen Prozess vorstelle, der unmittelbar keine ich-Form zulässt. Ich schreibe also mein geschichtliches Wissen – das ja auch nicht recht zur gewöhnlichen Geschichtsschreibung passt – zunächst mal als Beobachtung am Rande.
Ich mache mir so – also indem ich schreibe, was der Fall ist oder war – die Differenz des Sagbaren bewusst.

26. 3.2015 Ich habe wieder sehr interessante Kommentare bekommen, die mir vor allem zeigen, dass das Blog-Format sehr beschränkt ist – oder für eine Kollaboration sehr viel Kreativität erfordern würde.
Eine grundlegende Kritik, die natürlich nichts mit dem Blog zu tun hat, bezieht ssich auf mein sehr sprunghaftes Denken. Ich meine, dass es Sätze gibt, die klar die Produktion von Text beschreiben – und die anderen Sätze müssten die geneigten Lesenden – als allenfalls sehr unvermittelte Anmerkungen zum Kontext sehen. Es wäre ja auch die Qualität des Schriftstellers oder eine gute Sprache, wenn diese wilden Sprünge fehlen würden. Im Moment ist mir das Vorwärtsschreiben einfach wichtiger.
Ich schreibe nicht nur in diesem Blog, sondern immer auch im Lexikon meiner Hyperbibliothek

21. 3.2015 Die Kommentare begründen nun zwei Folgeprojekte: 1) werde ich den Text später nochmals überarbeiten und dann die Kommentare VERarbeiten. 2) In einem Kommentar wird eine 2-spaltige Darstellung vorgeschlagen, wobei die erste Spalte die eigentliche Geschichte enthalten soll und die zweite Spalte meine theoretischen Reflexionen, die der geneigt Leser nicht unbedingt auch lesen will 🙂

Ich realisiere jetzt auch, dass ich – so beliebig und willkürlich ich auch Abschnitte veröffentliche – ich doch etwas „sprechende“ Titel hätte wählen sollen, was ja blog-typischer wäre. Ich überlege, ob ich das im Nachhinein noch nachholen soll.

14. 3.2015 Ich habe noch keine Vorstellung dazu, wie ich hier zwischen Blog und Buch vermittle. Im Buch würde ich Fussnoten schreiben, was im Blog natürlich auch gehen würde … ich versuche es mal … obwohl es im Blog etwas eigenartig scheint. Ich habe gerade eine chinesische Schreibmaschine gefunden, die ich sensationell finde.

12. 3.2015 Ich habe jetzt das 2. Kapitel mit dem Titel „Schrift“ angefangen. Dazu habe ich dort schon ein paar Vorbemerkungen gemacht, die bereits auch kommentiert wurden. Jetzt lassen sich die Kommentare nicht ohne weiteres zuordnen, weil ich den Text neu geschrieben habe. Ich lasse natürlich die Kommentare stehen, denn sie werden schliesslich doch passen, da ich den alten Text im neuen aufheben werde ;-). Das sind einfach kleine Komplikationen des Verfahrens, grössere werden folgen.

10. 3.2015 Mein bisheriges Vorwort finde ich eigentlich sehr einleitend. Deshalb habe ich noch ein Vorwort davor gesetzt, in welchem ich einen mehr äusseren Bezug darstelle. Wie komme ich eigentlich auf die Idee, das Thema „Schreiben“ so – gegen den Strich – anzupacken?

7. 3.2015 Ich habe zwischenzeitlich wieder etwas in meinem Hyper-Lexikon aufgeräumt und nachgeführt, was ja ein wesentlicher Sinn des Schreibens dieses „Buches“ ist.
Ich habe dabei auch wiedermal die Gutenberg-Saga etwas angeschaut, die ich etzt besser verstanden habe 😉 Beim Drauflosschreiben habe ich mich jetzt doch schon ein paar Mal selbst überrascht. Ein paar Sachen, die ich jetzt geschrieben habe, waren mir zuvor nicht auf diese Weise klar, insbesondere die Herstellung der Buchstaben auf den Drucktypen und auch die Funktion des Druckens als Mediumswechsel. So machts doch Spass.

4. 3.2015 Wie ich vermutet habe, wird die Sache allmählich chaotisch, weil ich intuitiv vorwärtsschreibe, aber mehrere Ideen im Kopf habe. Insbesondere denke ich immer auch an die Schule, die eine Art Parallelwelt zum Handwerk darstellt. Es wird mir klar dass ich die ganze Geschichte schliesslich neu strukturieren muss, ich halte jetzt aber noch etwas am Experiment fest. Ich werde wohl jeweils neue Abeschnitte einfach in neue Beiträge einfügen, damit für allfällige Leser eine gewisse Übersicht in Bezug auf neue Teile möglich ist – auch wenn ich dabei keine neuen Inhalte einführe, sondern einfach weiterschreibe.

Mit selbst fällt auf, dass ich viele Zusammenhänge erkenne, die ich zwar kenne, die mir aber beim Schreiben erst bewusst werden. Gerade weil ich dann solcher Erkenntnisse unmittelbar festhalte – und nicht in einen Plan einbaue – wird der Text so zufällig. Ich bezeichne jetzt das Verfahren als „intuitives Schreiben“.

1. 3.2015 Habe heute wieder etwas geschrieben und dabei bemerkt, dass der Blogbeitrag (was es ja nur sehr bedingt ist), sehr lange wird. Normalerweise gibt es in Büchern ja Unterkapitel mit je eigenen Titeln. Ich weiss noch nicht, was ich diesbzüglich machen werde. Ich habe jetzt einfach mal an einem ganz zufälligen Ort einen Seiten bruch gemacht.
Dabei ist mir in den Sinn gekommen, dass in einem Buch von W. Haug mich sehr eigentümlich anmutet, dass jede Buchseite einen „Titel“ hat, obwohl die Buchseiten natürlich durch den Umbruch entstehen.
Ich lasse jetzt alle Erwägungen weg, ich kann später immer noch neu umbrechen. Der aktuelle Umbruch wird mich daran erinnern, dass das ein noch offenes Problem ist.

28. 2.2015 Mit dem fröhlichen Vorwärtsschreiben – das ich dann und wann zugunsten meines Lexikons unterbreche – erzeuge ich keine mir passende systematische Struktur. Eigentlich müsste ich Text, Textträger und Werkzeug deutlicher gliedern. Überdies schleppe ich noch zwei Fragen mit, die den Text schliesslich auch nochmals umkrempeln könnten. 1. die Differenz Schreibwerkzeug/Schreibgerät und 2. die Differenz Text und Schrift.

25. 2.2015 Ich habe das 1. Kapitel „Schreibwerkzeuge“ angefangen und realisiert, dass ich viel über „Schrift“ statt über „Werkzeuge“ geschrieben habe. Jetzt habe ich ein nächstes Kapitel eröffnet, damit ich die Aspekte besser auseinanderhalten kann …

24. 2.2015 Ich habe die Einleitung in einer spontanen Version geschrieben. Dabei gilt wieder, dass ich ja noch nicht weiss, wie sich das Buch entwickeln wird und deshalb einleitend noch keinen rechten Bezug darauf nehmen kann. Natürlich ist das unabhängig davon, dass ich hier blogge, aber hier kommt es zum Vorschein, weil ich die Einleitung quasi vorab veröffentliche, also bevor sie durch die Entwicklung des Textes verifiziert ist.
Vielleicht werden auch Teile dieser Einleitung in ein Kapitel eingehen. Im Moment will ich nur die grobe Richtung festhalten, die darin besteht, dass Tätigkeiten industriell zerlegt werden, so dass immer mehr Teile mit Maschinen ausgeführt werden. In diesem Sinne ist das Schreiben ein ganz gewöhnliches Handwerk, das der allgemeinen Richtung folgt.
Umgekehrt ist Schreiben aber auch ein sehr spezielles Handwerk, weil es zwar enorm automatisiert wird ohne dass es industrialisiert wird. Der PC ist Ausdruck dieser Entwicklung und er lässt sich auch nur durch dieses Phänomen adäquat begreifen. Dazu gehören die oft zitierten Fehleinschätzungen der Industriemanager von IBM und Konsorten. Ich werde sicher ausführlicher darauf zurückkommen.

22. 2.2015 Ich habe mit der Einleitung angefangen, so dass jetzt auch das Thema allmählich sichtbarer werden wird.
Da ich schon längere Blogerfahrung habe, habe ich nicht damit gerechnet, mit einem so spezifischen und unpopulären Thema viele Lesende zu finden. Mein Dialog-Blog zeigt mir gut, welche Themen anklang finden und welche nicht. Es ist ganz analog zur Boulvardpresse. Es gibt allerdings immer wiedermal erstaunliche Ausnahmen, die ich mir so (also mit Boulevardstil) nicht erklären kann. Das spielt hier ja ohnehin keine Rolle.
Feedback habe ich bislang sehr wenig bekommen, aber dafür sehr deutliche Hinweise darauf, was ich im Buch rasch und vorab ansprechen muss, weil ich Schreiben und Sprache nicht als Thema habe, sondern als Rhema vor dem Hintergrund der tätigen Aneignung (die hier Thema ist) neu bestimme. Die erhaltenen Feedbacks überraschen mich nicht, sie helfen mir aber sehr, gerade weil sie mich darauf aufmerksam machen, was mir so klar ist, dass ich es vergessen würde. Ich habe nicht zuletzt aufgrund der Kommentare von „moveonline“ die Einleitung mit dem „Handwerk des Schreibens“ begonnen.

Weil ich im Blogformat schreibe, überlege ich schon wieder, was sinnvolle Texteinheiten wären. „Handwerk des Schreibens“ wäre auch ein guter Titel für einen einzelnen Beitrag in einem normalen Blog. Ich erwäge, solche Textteile auch in meinem normalen Blog zu posten.

20. 2.2015 Ich habe das Vorwort in einer ersten Version fertig geschrieben. Einerseits fehlen noch ein paar wichtige Aspekte (etwas die Differenz Aus-Bildung) und andrerseits ist das Vorwort auch etwas zu inhaltlich im Sinne einer Einleitung.
Hier ist die Funktion natürlich, das generelle Thema im Schreibprozess möglichst rasch zur Sprache zu bringen. Zumal in den Kommentaren von „moveonline“ Fragen und Spekulationen zum Gegenstand aufgetaucht sind.

Sehr interessant finde ich, diese Kommentare als Leseprozess zu beobachten. Wäre das Vorwort bereits ganz vorgelegen, hätten sich diese Fragen und Spekulationen oder Erwartungen während des Lesens auch ergeben (können), sie wären dann aber bei sofortigem weiterlesen wohl nicht bewusst und explizit geblieben, weil der weitere Text bereits viele Vermutungen und Möglichkeiten verhindert hätte.
Es sind vor allem zwei Gedanken, die ich quasi wiedererkannt habe: Erstens, das Thema könnte – konventionell – die Bedeutung des Geschriebenen betreffen. Zweitens könnte die Kognition und die Neurowissenschaft ins Spiel kommen, was ich als konventionelle Metaebene bezeichnen würde.
Mir sind diese beiden Aspekte sehr bewusst und ich weiss auch, dass mein Rhema, gerade weil es diese Konventionen nicht erfüllt, sehr „eigen“ ist und für viele Menschen wohl auch sehr fremd.

19. 2.2015 Ich habe das Vorwort überarbeitet und dabei realisiert, dass für mich wichtige Formulierungen vermutlich für allflällig Lesende kaum wahrnehmbar sind. Das mag auch der Grund sein, warum die Entstehung eines Textes normalerweise nicht mitverfolgt wird. Umgekehrt könnte ich natürlich jede Seite unverändert stehen lassen und die jeweils neueren Varianten als Versionen bezeichnen. Ich könnte dabei – wie bei Software üblich – mit Nummerierungen arbeiten, die das Ausmass der Veränderungen in einem Stellensystem anzeigen. Ich hätte dann die Option, hier von einem Vorwort 2.0 oder 1.1. zu sprechen. Komplizierend dabei wäre, dass das Vorwort einerseits ja gar noch nicht fertig geschrieben ist, die Versionen also nicht nur Veränderungen sondern auch Fortsetzungen anzeigen würden. Und andrerseits, können ja jederzeit neue Lesende dazukommen.
Also: Aktuell habe ich den bereits vorhandenen Text im Vorwort etwas expliziter gemacht, aber nicht wesentlich verändert.

15. 2.20215 Ich habe jetzt mit einem eigentlichen Text im Vorwort angefangen, der das Schreiben in den Kontext Schrift-Spache stellen soll.
Für allfällige Leser wird das wohl etwas aufwendig, ich versuche hier die wichtigen Umbrüche zu melden.

14. 2.20215 Bevor ich anfange, fällt mir ein, dass ich die Sache auch in einer Art Protokoll beobachten sollte. Das mache ich HIERmit.

13. 2.20215 Zunächst sollte ich wohl mal etwas schreiben. Aber davor muss ich doch noch etwas an der Infrastruktur arbeiten, Inhaltsverzeichnis und Literaturverzeichnis.
Und dann fange ich mit dem Anfang an, aller Anfang fällt schwer ..

12. 2.20215 habe ich mich entschlossen, das Experiment zu starten. Ich hatte schon etwas Blog-Erfahrung, die mir in Bezug auf des Experiment aber nicht viel hilft.
Erste Frage: Wie gratis ist das Internet? WordPress bietet verschiedene Versionen der Blogsoftware an, die einfachste kostet gar nichts, sie ist aber auch sehr primitiv standardisiert. Trotzdem, für den Versuch solls reichen.

Bevor ich irgendeinen Inhalt hatte, eröffnete ich eine Instanz von WordPress, wozu ich schon mal einen Titel wählen musste. Es ist ein Arbeitstitel Schrift-Sprache, der in der URL aber „schriftsprache“ heisst, was eine ganz andere Bedeutung hat. An dieser Stelle zwingt mich das Werkzeug bereits zu einer Erläuterung.

Die Unterscheidungen von Seiten und Beiträgen (im WordPress) macht für mich jetzt Sinn, auch wenn ich den Ausdruck „Startseite“ nicht wegkriege. Ich kann immerhin verschiedene Textebenen sichtbar trennen und benennen. Dieses Protokoll kann ich so auf einen eigene Seite legen.

Damit überhaupt irgendetwas im Blog steht, nachdem es ihn nun gibt, schreibe ich mal ganz spontan etwas zur Idee, die ich mit dem Blog verfolge und einen copy-paste beliebigen Textabschnitt (über Zeichen), damit auch sichtbar ist, wo der Text dann hinkommen soll. Das sind organisatorische Aspekte, die in diesem Experiment sichtbar werden, während sie in einer konventionellen Text-Produktion natürlich unsichtbar bleiben.

Zur konventionellen Blog-Idee gehört die Propagierung im Facebook und auf g+, was ich sofort – also gleich bei aller Eröffnungsdürftigkeit – gemacht habe. So habe ich auch sofort Reaktionen bekommen, natürlich auch solche, die die Dürftigkeit angesprochen haben.
NG schreibt, dass sie so mit dem Thema nichts anfangen kann …
BM schreibt ein paar Typos und mokiert die Arbeitsteilung …
BG macht mich auf ähnliche Projekte aufmerksam:
http://sterlingandstone.net/how-to-write-a-novel-unboxed-full-story/

Die Unbox-Story betrifft Fiction, das Verlagswesen und wer was mit welchen Texten verdient. Dazu überlege ich mir, wie ich mit meinem „Buch“ etwas verdienen könnte. Vor kurzem war das Crowdfunding im Internet populär geworden, es gibt auch Flicker und andere Bettler-Methoden der „Finanzierung“. Das werde ich mir später genauer ansehen.

Zur Projekt-Geschichte:

14. 2.20215 Der erste Eintrag in diesem Protokoll betrifft rückblicken die ersten 3 Tage des Projekts, weshalb ich am 14. 2.15 zuerst den eigentlichen Start am 12. 2.15 protokolliere.
Ich habe bereits die ersten Blogbeiträge jeweils auch in einer Word-Datei „gesichert“, ohne dabei bereits an einen Buchtext gedacht zu haben. Im Nachhinein datierte ich diese Word-Datei auch auf den 12. 2.15, obwohl sie wesentlich jünger ist. Der 12. 2.2015 gilt mir als Geburtstag.

Ich habe den ersten Teil des Blogs bis zum 8. 6.15 (bis Textorganisation (Hyper-Bibliothek 5. Teil)) geschrieben und mich dann meinem Geld-Buch zugewendet, das ich am 30. 7.16 bei Kindle Amazon erschienen ist.
Ich habe am 26. 6.16 – also nach 1 Jahr Pause – den Blog wieder in Angriff genommen und beschlossen, an einer „Buchform“ zu arbeiten und dazu den Blog quasi nochmals zu wiederhohlen, womit ich am 4. 7.2016 – als reStart – angefangen habe. Meine Hauptaufmerksamkeit hat dann aber noch länger beim Geld-Buch gelegen.
Am 1.10.2016 habe ich mich wieder hauptsächlich dem Schrift-Sprache-Buch zugewendet, das ich jetzt als „Buch“ im Word schreibe und absatzweise im Blog publiziere.

Nachtrag: Ich überschreibe jetzt teilwiese bestehende Einträge, wodurch ein Teil der Versionsgeschichte verlorengeht.


last update 14. 2.2015 / 15. 2.2015 / 19. 2.2015 / 21. 2.2015 / 1. 3.2015 / 7. 3.2015 / … / 21. 3.2015 / 11.4.2015 / 10.10.2016

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21 Antworten zu “Protokoll

  1. #vorwort_19.2.15
    du möchtest etwas darüber sagen, was wie gesagt werden kann und überlegst dir w i e dieses thema ausgedrückt werden kann. –
    bereits mit dem bedürfnis, dein vorwort nochmals zu überarbeiten, stand die erste entscheidung an, wo und wie du das unterbringst in diesem ungewöhnlichen format von „buchblog“. stillschweigend ? protokolliert ? hervorgehoben ? als version ? ……-
    würdest du ein buch im stillen kämmerlein und allein schreiben, könntest du getrost viele schmierzettel, unleserlich oder nicht, anlegen, sie einfügen, streichen etc.
    hier aber sehe ich zusätzlich das bemühen, diesen prozess nachvollziehbar und so zu gestalten, dass allfällige andere sich beteiligen könnten. das ist anspruchsvoll, zumindest ungewohnt 😉

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    • hmmm … meine Beobachtung hat eine andere Perspektive. Ich interessieren mich – tautologischerweise – nicht für meine eigenen Beweggründe, die habe ich ja schon. Ich interessieren mich für den Prozess und dessen Dokumentation. Mir geht es um eine Art „mplizites Wissen“ ( tacit knowledge), das in der Schreibtätigkeit steckt. Ich KANN schreiben, ohne recht zu WISSEN, was ich dabei mache.
      Und klar, wenn ich schreibe, impliziere ich Lesende, wobei einer zwangsläufig liest: ich selbst, während und Nachdem ich schreibe oder geschrieben habe. Da ich nicht zweimal in denselben Fluss steige, bin ich ein so guter Leser wie allen anderen Lesenden.

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      • deine überschrift hier lautet ja Schrift-Sprache. entwicklungsmässig setzt das schreiben lernen und schreiben können das sprache verstehen und sprechen können voraus. du legst aber den fokus auf das was folgt, das schreiben – können. dabei möchtest du aber wahrscheinlich nicht auf die physiologische betrachtung hinaus, sondern ? auf das, wie wir bedeutung empfinden, bündeln, mitteilen…..mit hilfe von schriftzeichen ?
        schon beim fahrradfahren können kommt implizites wissen zum einsatz, aber es lässt sich sprachlich nicht fassen ….wären wir dabei auf eine sprachliche anleitung angewiesen, käme es nicht zur entfaltung …….

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        • hmmm .. ich weiss nicht, aber ich werde die hier formulierten Erwartungen wohl enttäuschen, weil die Geschichte einen anderen Weg nehmen soll. Mal schauen, wie das, was Du als Bündeln und Mitteilen bezeichnest, dann eingebunden wird.

          Mit den abschreibenden Mönchen wollte ich schon mal hinweisen, dass Schreiben auch ohne Spracheverstehen geht.

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          • och, ich habe gar keine erwartung, nur fragen und neugierde 😉 –
            ja, schreiben geht auch ohne spracheverstehen, allerdings fällt dann die bedeutungsdimension überwiegend weg, wenn man vom schreibakt als solchem (beispiel mönche: eingebunden in eine art zeremonie) absieht. und das ist dann ein sehr erweiterter begriff von „schreiben“.
            ich tappe wie öfter im dunkeln, macht aber nix, denke, die kognitionspsychologie, neurophysiologie, neuropsychologie werden es wohl auch nicht sein, die du ansteuerst. oder gar sprachphilosophie, nein, äh, wenn schon, dann DEINE sprachphilosophie 😉
            ich lasse mich gern überraschen 🙂

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  2. #vorwort_19.2.15
    „Komplizierend dabei wäre, dass das Vorwort einerseits ja gar noch nicht fertig geschrieben ist, die Versionen also nicht nur Veränderungen sondern auch Fortsetzungen anzeigen würden. Und andrerseits, können ja jederzeit neue Lesende dazukommen.“

    tja, ob vorwort, textschnipsel auf blog oder buch, immer diese frage, ist es fertig ? wann ? und hier auch noch evtl. eine gemeinsam zu treffende entscheidung ;- –

    (was bedeutet für dich „dass immer wieder neue lesende dazu kommen“ ?)

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  3. #vorwort_19.2.20215
    „Ich habe das Vorwort überarbeitet und dabei realisiert, dass für mich wichtige Formulierungen vermutlich für allflällig Lesende kaum wahrnehmbar sind. […] Aktuell habe ich den bereits vorhandenen Text im Vorwort etwas expliziter gemacht, aber nicht wesentlich verändert.“

    dem entnehme ich, dass es dir bei diesen texten hier nicht nur darum geht, dass du sie für dich bestmöglich fasst, sondern auch die lesenden dies wahrnehmen können sollen. überdies, dass du glaubst, wünschst, hoffst, dieses wahrnehmen mit dem „expliziter machen“ verbessern zu können.

    ein interessanter ansatzpunkt für mich: die Möglichkeiten und Grenzen des „Bring- & Nehmpotentials“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Didaktik#Didaktischer_Relativismus)

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  4. dies Software ist aktuell so eingerichtet, dass sie nur vier Antwortebenen zulässt. Wenn schon viermal auf eine Antwort geantwortet wurde, muss man quasi einen neuen Kommentar anfangen … Aktuell scheint mir das sinnvoll, es zwingt mich quasi neu aufzusetzen.
    Die letzten Vermutungen von „moveonline“ drängen mich zu einer Antwort, die ich aber ohnehin im Text geben muss, mir also im Kommentar sparen kann. Hier wird die Sache aber auch zu einem Geduldspiel – was wohl das Beobachten eines Schreibprozesses auch ohnehin sein wird.

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  5. #protokoll_20.2.15

    „Erstens, das Thema könnte – konventionell – die Bedeutung des Geschriebenen betreffen. Zweitens könnte die Kognition und die Neurowissenschaft ins Spiel kommen, was ich als konventionelle Metaebene bezeichnen würde.
    Mir sind diese beiden Aspekte sehr bewusst und ich weiss auch, dass mein Rhema, gerade weil es diese Konventionen nicht erfüllt, sehr “eigen” ist und für viele Menschen wohl auch sehr fremd.“

    für mich zeigt sich in diesen meinen vermutungen, dass ich nicht als blackbox agieren und reagieren kann. (konstruktionen nicht in den köpfen ?).
    ich ziehe mir bekannte folien heran (gedacht als verinnerlichungen von hauptsächlich geschriebenen konstruktionen). und mir ist dabei bewusst, dass es eben nur folien sind.
    speziell in bezug auf dich bin ich dabei doppelt wachsam, weil ich gewisse hinweise darauf habe, dass du nicht gern mit vorhandenen folien agierst 😉 🙂

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  6. solange daraus keine Folie à deux wird, ist mir alles recht 😉

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  7. gerade jetzt, wo die einleitung um das thema Dreidimensionalität kreist, merke ich, dass ich mich mit dem mehrdimensionalen (hier im übertragenen sinne) format hier sehr wohl fühle.
    da gibt es kerntext, kommentare dazu, protokolle zum entstehungsprozess, interaktion, und nun auch randbemerkungen. so lässt es sich leben (+schreiben) 🙂

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  8. #einleitung_24.2.15
    „Ich habe die Einleitung in einer spontanen Version geschrieben. Dabei gilt wieder, dass ich ja noch nicht weiss, wie sich das Buch entwickeln wird und deshalb einleitend noch keinen rechten Bezug darauf nehmen kann.“
    schon bei deiner bemerkung, dass du vorworte normalerweise zum schluss schreibst, hab ich mich gewundert, dass nun so konventionell vorgehst 😉

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  9. #4.3.15
    ja, in deinem abschnitt Schreibwerkzeug Teil 3, vom 4.3. hatte ich beim lesen das gefühl, dass da grössere kängurusprünge drin waren.
    ich stand dann vor der wahl als kommentar für mich fehlende kittteile zu suchen oder mitzuspringen,
    die verlockung zu letzterem war dann allzu gross und ich habe mich meiner spontanen absicht einfach unterworfen 😉 –

    genau diese „chaotischen“ phasen bekommt man ja als leser üblicherweise beim entstehen eines „buches“ nicht mit.

    und auch für dich als schreibenden ist es etwas anders entwürfe zu schreiben und gleich zum lesen einzustellen ?

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  10. ja, Kängurusprünge trifft es gut, aber immerhin ist es immer dasselbe Känguru, das springt. Ich muss dann am Schluss einfach noch den roten Faden reinflechten/erfinden

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  11. #10.3.15
    „Wie komme ich eigentlich auf die Idee, das Thema “Schreiben” so – gegen den Strich – anzupacken?“
    mich macht das wunderbar unbefangen

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  12. zu 11.4.15
    seltsam, aber ich komme tatsächlich immer wieder auf diese 2 spalten idee zurück. habe allerdings noch nie einen text in dieser form vor mir gehabt.
    ich fühle nur, dass es anders wäre als die üblichen fussnoten, die ja üblicherweise eine art schattendasein fristen.
    auch anders als zeichnungen, grafiken, bilder.
    und auch anders als hyperlinks, die ich schätze, die einen aber doch aus dem ursprünglichen rahmen = sichtfeld, herauskatapultieren.
    es ist so ein bedürfnis von mir die ebenen zu wechseln aber doch alles im blickfeld zu behalten. keine ahnung woher das kommt ? 😉

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  13. Dein Anliegen finde ich mit Deinem Zoom-Programm auch schön und explizit formuliert. Ich hab eine Zeitlang im Hypertext kleine zusätzliche Fenster geöffnet, die dann neben dem eigentlichen Text gestanden sind.
    Das Grundproblem besteht in der Differenz digital und analog. Texte sind nicht anschaulich, ich kann sie nicht mit anderen Texten zusammen anschauen …

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